Warum Erfolg oft unglücklich macht und wie du dieser Falle entgehst (+ konkrete Hilfestellungen)

10. September 2015 Von In Coaching Ausbildung Gelesen 3689 mal 0 Kommentar

Ein Artikel von unserem Gastautor Robert Kraxner

Robert Kraxner ist Autor, Visionär und Gründer von „Erfolg-mit-Sinn.com“. Er arbeitet mit Visionären, die sich in unserem veralteten System gefangen fühlen, um sie dabei zu unterstützen, ihre revolutionären Ideen erfolgreich umzusetzen.

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Robert Kraxner pic

Ich laufe quer über den Flughafen in Frankfurt und erreiche endlich mein Gate. Wie immer, genehmige ich mir noch ein gutes Essen, bevor ich in den Flieger steige und die nächsten Stunden keine Möglichkeit dazu habe. Während ich meinen Salat esse und viele Menschen bei mir vorbei gehen, erinnere ich mich an meinen ersten Aufenthalt auf einem Flughafen. Damals war ich 13 Jahre alt und beobachtete die Menschen mit Lederschuhen, schöner Kleidung und Aktentaschen.

Ich war tief beeindruckt und dachte mir: „Wow, die haben es geschafft!" Heute sitze ich selbst am Flughafen und bin auf dem Weg, um beruflich, auf die andere Seite der Erde zu verreisen. Bei diesem Gedanken stellt sich innere Zufriedenheit ein und ich bin glücklich.Dabei denke ich an das Ansehen, das ich bei meinen Freunden, meiner Familie usw. genieße und an das viele Geld, das ich verdiene.„So kann es weitergehen!“, schießt mir durch den Kopf, bevor ich in den Flieger steige.

…wenige Monate später

An meiner beruflichen Situation hat sich nichts geändert! Das Gefühl der Zufriedenheit hat sich jedoch schon seit Wochen verabschiedet.

Ich stelle mir immer öfter die Frage, warum ich diesen Job ausübe:

+ Geld

+ Ansehen

+ Vernunft

+ Weil ich nicht weiß, was ich sonst machen könnte?

Was mache ich falsch, wenn ich trotz meines erfolgreichen und spannenden Lebens unglücklich bin?

Warum quäle ich mich so oft ins Büro, obwohl ich einen guten Job habe, den sich viele andere wünschen würden?

Warum macht mich meine Arbeit nicht glücklich, kann es das gewesen sein?

Was soll ich jetzt machen?

Warum Erfolg nicht immer glücklich macht

Der Ausschnitt aus meinem Leben stammt aus der Zeit, kurz vor meiner Kündigung, im Jahr 2013.

Ich habe erkannt, dass es zum Glücklichsein mehr braucht, als einen Job, der viel Geld und Ansehen einbringt.

In den darauffolgenden Monaten, die durchaus von Orientierungslosigkeit geprägt waren, habe ich erkannt, dass Glück nur erreicht werden kann, wenn ich mit dem gegenwärtigen Moment bzw. mit der gegenwärtigen Lebenssituation zufrieden bin. (Rational betrachtet ist das vollkommen logisch, leider handeln wir nur selten danach.)

Ein Blick in unsere Gesellschaft lässt vermuten, dass Menschen ihr Glück vor allem in der nächsten Gehaltserhöhung oder durch den Kauf eines neuen Auto erwarten. Beim Erreichen eines solchen Ziel stellt sich ein kurzes Glücksgefühl ein, bevor die Gefühlskurve wieder in den Keller rauscht und ein neues Objekt der Begierde ins Auge gefasst wird.

Äußere Umstände wie zum Beispiel viel Geld, ein eigenes Haus, das neueste Smartphone, welche oft als Gradmesser für Erfolg verwendet werden, können alleine nicht glücklich machen.

Der Glücksfaktor

Die entscheidende Frage an dieser Stelle ist, wie du erfolgreich und zugleich glücklich sein kannst!

Nachdem wir festgehalten haben, dass sich Glück einstellt, wenn du mit deiner gegenwärtigen Lebenssituation zufrieden bist, scheint die Lösung auf der Hand zu liegen:

Du verdienst dein Geld mit einer Tätigkeit, die dir Spaß macht und am Herzen liegt!

!!!ACHTUNG!!!

Ich muss dich enttäuschen! Dass alleine eine Tätigkeit, die dir Spaß macht und vermutlich deinem Talent entspricht, glücklich macht, ist ein weiterverbreiteter und oft gehegter Irrglaube!

Es ist ein anderer Faktor, der für deine Zufriedenheit und dein Glücksempfinden verantwortlich ist:

+ dein persönliches WARUM

Dein persönliches „WARUM“ ist deine Ur-Motivation und der Sinn deiner Arbeit.

Erst wenn du weißt, warum du tust, was du tust, kannst du langfristig glücklich sein, bzw. erst wenn du den Sinn deiner Tätigkeiten / deines Lebens kennst, kannst du langfristig glücklich sein.

Nicht „WAS“ du tust und nicht „WIE“ du es tust, ist entscheiden, ob du glücklich bist.

Entscheidend ist immer warum Du etwas tust.

Mein persönliches WARUM - Was ist das?

Erziehung, Bildungssystem, Gesellschaft usw. haben uns unser Leben lang darauf konditioniert, in das Raster der Gesellschaft zu passen. Dabei haben wir uns, unser ganzes Leben,
       nur die Fragen gestellt:

- Was will ich?

- Wie erreiche ich es?

Die grundlegende Frage, welche die Basis für alle unsere Entscheidungen sein sollte, ist jedoch immer:

- Warum mache ich X?

Das Bewusstsein über dein persönliches „WARUM“bedeutet, dass du genau weißt, warum du etwas tust. Es ist dein Ziel, welches du mit deinen Tätigkeiten erreichen möchtest.

Ein paar Beispiele, wie ein persönliches „WARUM“definiert sein kann:

+ Ich unterstützte Menschen dabei, von einer sinnerfüllten Tätigkeit zu leben.

+ Ich stelle bewusst den Status-quo in Frage und fördere die Veränderung.

+ Ich gebe Kindern das Wissen an die Hand, damit sie später ein besseres Leben führen können.

+ Ich zeige Menschen, dass alles möglich ist und wie sie alles erreichen können.

+ Ich fördere das Gemeinwohl und die Liebe auf diesem Planeten.

Das „Wie“und „Was“ können auf dieses Bewusstsein, über den Sinn deiner Vorhaben, aufgebaut werden. Mit diesem Fundament wird es möglich, ein erfolgreiches Leben zu führen, das glücklich macht.

Fragen die dich dabei unterstützen, deinem persönlichen „WARUM“näher zu kommen:

+ Was möchtest du in dieser Welt verändern?

+ Was liegt dir besonders am Herzen?

+ Woran sollen sich die Menschen erinnern, wenn sie nach deinem Leben an dich denken?

Und die wichtigste aller Fragen:

+ Was braucht die Welt, was du ihr geben kannst?

Beantworte diese Fragen in schriftlicher Form!

Ich empfehle dir das Buch „Frag immer erst: "WARUM“von Simon Sinek, um tiefer in dieses wichtige Thema einzutauchen. (ISBN: 978-3-86881-538-2)

1.  Lass dich von einem Coach begleiten

Die Begleitung eines Coach kann Wunder bewirken und ist die vermutlich beste Möglichkeit, um das persönliche „WARUM“zu entdecken.

Für Empfehlungen melde dich gerne beim ICK oder bei mir.

2. Starte deinen eigenen Blog

Das Betreiben meines eigenen Blog hat mich sehr nahe zu meinem „WARUM“gebracht. Einen Blog kannst du kostenlos starten:  Wordpress.com

3. Lies Bücher

Fifty Shades of Grey zählt hier nicht. Ich meine wertvolle Bücher, die deine Persönlichkeit stärken und zum Reflektieren einladen.

4. Besuche regelmäßig Vorträge und Workshops

5. Diskutiere mit Mitmenschen und vertritt deine eigene Meinung

6. Reise um die Welt

„Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt“, Fotograf R. Hoffmann

7. Erweitere deinen Horizont

Tue etwas, das du für gewöhnlich nicht machst. Mach einen Fallschirmsprung, pflanze einen Baum, lebe vegetarisch…

Das Erkennen des persönlichen „WARUM“ist ein Prozess

Dein „WARUM“erkennst du nicht in einem Moment. Stattdessen ist es ein andauernder Prozess, der dich immer näher bringt.

Lasse dich auf diesen Prozess ein und spüre von Tag zu Tag stärker, was dich antreibt, warum du tust, was du tust.

Ich glaube an dich.

Robert

P.S. Ich möchte dir meinen kostenlosen Erfolgs-Booster schenken. Dieser enthält 12 Erfolgsgeheimnisse, mit denen du noch heute durchstarten kannst. Mein Anliegen ist es, dass du handelst und erfolgreich wirst. Hol dir jetzt den kostenlosen Erfolgs-Booster und starte durch. (>>hier klicken)

 

 

 

 

Gelesen 3689 mal Letzte Änderung am Dienstag, 06 Oktober 2015 20:17
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