07. September 2016 Von Gelesen 3265 mal 0 Kommentar

Buchempfehlungen für Coaches

Sommerzeit ist Lesezeit. Klar, im Urlaub wirst Du Dich wahrscheinlich weniger mit Fachliteratur beschäftigt haben. Doch die derzeitigen Temperaturen laden immer noch ein es sich mit einem Buch auf Balkon oder Terrasse gemütlich zu machen. Und warum jetzt nicht mal ein Fachbuch in die Hand nehmen?

Ich möchte Dir heute einige Coaching-Bücher empfehlen, die aus meiner Warte wirklich lesenswert sind.

Hierbei handelt es sich um Bücher, die sich sowohl an Coaching-Einsteiger als auch an Profis wenden. Sie können aber ebenso interessant für Dich sein, wenn Du Dich für eine Coaching-Ausbildung interessierst und Dich in das Thema einlesen möchtest. Zu jedem der Bücher erläutere ich Dir den Inhalt und den Nutzen den ich daraus gezogen habe. Somit handelt es sich um persönliche Empfehlungen.

Buch 1 - Handbuch Coaching und Beratung

Produkt-InformationVon Björn Migge, erschienen im Beltz Verlag, 737 Seiten

Inhalt:

Dieses Buch hat sich mittlerweile zum Klassiker in der Coaching-Literatur entwickelt. Im März 2014 erschien bereits die 3. Auflage. Es ist, wie ich finde, eine breite Einführung in das Thema. Björns Buch gibt einen guten Rundumblick über Theorie und Praxis. Es sind zwar mehr als 700 Seiten und ich kenne niemanden der es von Anfang bis Ende gelesen hat, aber Du findest zu (fast) jedem themenbezogenen Stichwort einen Eintrag. Egal ob es sich um Definitionen, Prozessaufbau, Methoden oder Therapieformen handelt, um nur einige Punkte zu nennen. Somit ist es auch ein geniales Nachschlagewerk. Die vielen Fallvignetten und Übungen regen zum Nachdenken an und können Dir beim Sprung in die Praxis helfen. Das Buch ist nicht auf eine bestimmte Coaching-Methode oder Richtung fixiert, sondern bildet alles ab was der Markt zu bieten hat.

Persönlicher Nutzen:

Ich mag die einfache, klare Sprache, die umfangreichen Übungen und die häufigen Aufforderungen kritisch zu sein. Kritisch im Sinne von hinterfragen. Auch und gerade bezogen auf die Inhalte des Buches. In vielen Bereichen gibt Björn seine Meinung wieder und betont dies auch. So bleibt der nötige Freiraum sich seine eigene Meinung zu bilden. Kein erhobener Zeigefinger sagt, was Du als Coach zu tun und zu lassen hast.

Preis: 58 Euro.

Buch 2 - Gekonnt coachen

Produkt-InformationVon Martina Schmidt-Tanger, erschienen im Junfermann Verlag, 171 Seiten

Inhalt:

Dieses Buch richtet sich an Coaches, die ihre Arbeit professionalisieren möchten. Das heißt, wenn Du bereits erste Erfahrungen gemacht hast, lernst Du in diesem Buch wie Du Deine Arbeit als Coach klarer, kraftvoller und präziser werden lassen kannst. Vom Erstkontakt bis zum Abschluss gibt Martina Schmidt-Tanger Modelle an die Hand, mit deren Hilfe Du einen zielgerichteten Prozess in Gang bringen und auch halten kannst. Dabei legt sie viel Wert auf sprachliche Präzision.

Im zweiten Teil ermuntert sie zu wohlwollender Provokation und erklärt sehr anschaulich, in welchen Situationen es angebracht ist zu provozieren (natürlich wertschätzend) und wann besser nicht.

Das Buch hat zwar den Fokus auf Business-Coaching. Die Modelle sind aber genauso gut auf das Personal-Coaching anzuwenden.

Persönlicher Nutzen:

Für mich ein Buch mit echtem Mehrwert, da sie auch auf mögliche Stolperfallen hinweist und erklärt, wie man sie umgehen kann. Insgesamt eine gute Mischung aus Theorie und Praxis. Manche Modelle sind für meinen Geschmack etwas zu starr. Aber das liegt ja im Auge des Betrachters und jeder hat die Möglichkeit, ein Modell an seine Bedürfnisse anzupassen.

Preis: 19,95 Euro

Buch 3 - Coaching: Miteinander Ziele erreichen

Produkt-InformationVon Maren Fischer-Epe, erschienen im rororo Verlag, 272 Seiten

Inhalt:

Auch dieses Buch ist für mich ein echter Klassiker. Es steckt voller Infos rund um das Thema Coaching. Du lernst, wie Du ein Gespräch strukturierst, welche Rolle Du als Coach einnimmst, was Lösungsorientierung bedeutet, wie Du Werkzeuge verantwortungsvoll einsetzt, das praktische Vorgehen beim Coaching und etwas über den „idealen“ Coach. Aufgrund der Seitenzahl wird nicht jedes Thema bis in die absolute Tiefen behandelt. Aber als Einstieg ist es ideal geeignet.

Persönlicher Nutzen:

Auch ich habe diese Buch anfangs verschlungen, weil es so leicht zu lesen und gut nachvollziehbar geschrieben ist.

Preis: 9,90 Euro

Buch 4 - Coaching-Tools

Produkt-InformationVon Christopher Rauen (Hrsg.), erschienen bei mangerSeminare, 368 Seiten

Inhalt:

Dieses Buch ist eine reine Methodensammlung. Christopher Rauen hat Tools verschiedener Coaches zusammengetragen und sie den jeweiligen Phasen eines Coaching-Prozesses zugeordnet. So kannst Du Dir ein passendes Tool aussuchen und es für Deine Situation bzw. Deinen Klienten anpassen. Das halte ich für sehr wichtig. Die Methoden ersetzen nicht den Coach. Du wirst bei der Anwendung der Techniken merken, was Du ändern musst damit es zu „Deinem“ Tool wird.

Persönlicher Nutzen:

Die Sammlung ist sehr hilfreich, weil Du Ideen für konkrete Situationen erhältst. Ich habe hieraus schon so manches Tool genutzt, wobei mir eher die kurzen, knackigen Methoden liegen als die über viele Seiten beschriebenen.

Preis 49,90 €

Buch 5 – Jetzt werde ich Coach

Produkt-InformationVon Peter Reitz und Christiane Richter, erschienen im Beltz Verlag, April 2016, 204 Seiten

Inhalt:

Wir möchten in diesem Buch Coaching-Einsteigern zeigen, worauf es als angehender Coach ankommt und wie man den eingeschlagenen Weg professionell gehen kann. Neben der grundsätzlichen Überlegung, ob man sich zum Personal- oder zum Businesscoach fortbilden sollte, beleuchten wir persönliche und fachliche Voraussetzungen und beschreiben verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Das Buch zeigt, wie Du Kunden akquirieren und Dich in einer Nische etablieren kannst; es benennt Wege und Möglichkeiten, sich in der Branche zu vernetzen und wie Du sinnvoll in die eigene Weiterbildung investieren kannst.

Persönlicher Nutzen:

Da wir das Buch selber geschrieben haben, kann ich Dich hier auf die bisherigen Rezensionen verweisen.

Preis: 29,50

Das Lesen von Fachbüchern halte ich für absolut wichtig um auf dem Laufenden zu bleiben, neue Ideen zu bekommen und um sich selber weiter zu entwickeln. Die fünf Bücher, Die ich Dir vorgestellt habe, sind nur ein Bruchteil derer, die es derzeit auf dem Markt gibt. Die Auswahl soll Dir lediglich den Einstieg erleichtern.

Viel Spaß bei Deiner Lektüre!

30. August 2016 Von Gelesen 1802 mal 0 Kommentar

Bereits im ersten Teil wollte ich Dir klarmachen, dass eine genaue Formulierung Deines Angebotes unabdingbar ist, wenn Du Dich in einer Marktnische platzieren willst. Ohne Nische wird es nicht gehen, sonst bleibst Du der „Wald-und-Wiesen“ Coach. Eine Platzierung (manchmal auch Positionierung genannt) schafft auch Wiedererkennungswert für Dein Angebot. Wenn Du „ernst machst“, hast Du bereits im Teil 1 eine Standortanalyse durchgeführt. Du weißt, wo Du schon gut bist bzw. welches Thema Dir am Herzen liegt. Nun liegt es an Dir, den nächsten Schritt zu gehen und Dich als Experte zu positionieren. Im heutigen, zweiten Teil der Artikelserie zeige ich Dir, wie Du in Deinem Coaching-Thema ein Experte wirst. Damit meine ich, dass Du von anderen (im besten Fall natürlich von potentiellen Kunden) als Koryphäe und Profi in Deinem Fach wahrgenommen wirst. Sonst werkelst Du „still und heimlich“ in Deinem Kämmerlein vor Dich hin, niemand weiß aber von Dir und Deiner Kompetenz.

Eins vorweg: Die hier gezeigten steps funktionieren nicht über Nacht! Du brauchst Fleiß und eine gute Portion Ausdauer, sonst wird es nichts werden.

Starte einen Blog und sorge für regelmäßigen Content

Falls potentielle Kunden sich im Internet auf die Suche nach Lösungen für Ihre Probleme machen, spielt die „Relevanz“ Deiner Seite für Google eine große Rolle. Es ist kein Geheimnis, dass eine Seite mit zielgruppenrelevanten Inhalten, für Google „interessanter“ ist als solche Seiten, die nur wenig Inhalte haben. Interessanter bedeutet in dem Moment, dass sie ein höheres Ranking besitzt und weiter oben angezeigt wird, dem Suchenden also eher ins Auge sticht. Bevor Du Deinen Blog startest mache Dir allerdings Gedanken darüber, was Deine Zielgruppe lesen möchte bzw. nach was diese sucht.

Beispiel aus meiner Praxis: Die Personalabteilung einer Bank hat „Probleme“ mit einem neu eingestellten Bereichsleiter. Dieser ist zwar fachlich sehr gut und glänzte in der vorigen Stellung mit ausgezeichneten Zahlen. In der neuen Anstellung zieht er aber „Konflikte“ an und es kommt zu lautstarken Auseinandersetzungen mit Teamleitern, die ihm unterstellt sind. Das alarmiert auch die Personalabteilung, da drei der Teamleiter mit Kündigung gedroht haben, einer hat bereits gekündigt. Da im Unternehmen noch sehr wenig Erfahrung mit dem Thema Coaching besteht, recherchiert man im Internet - auf der Suche nach kompetenter Hilfe. Folgende „Schlagworte“ werden eingegeben: „Wie findet man einen kompetenten Coach?“, „Coaching bei Konflikten im Team“ sowie „Team-Coaching“. Jetzt könntest Du z.B. einen Blog-Artikel schreiben mit: „Wie findet man einen kompetenten Coach? - Die fünf Kriterien zur perfekten Auswahl“. Achte darauf, dass Dein Artikel nicht zu kurz ist - als Faustregel gelten 500-800 Wörter. Bedenke auch, dass Du wichtige „Schlüsselwörter“ wie Coach, Coaching, Kompetenz, Kriterien, usw. auch noch 1-3 Mal im Text benennst. Das mag Google. So leitest Du potentielle Interessenten über zielgruppenrelevante Inhalte auf Deine Webseite, auf der Du in entsprechenden Beiträgen Deine Expertise zeigst.

Mache es Dir zur Angewohnheit, regelmäßig Artikel zu schreiben. Das muss nicht jede Woche sein, wäre aber gut. Als Minimum solltest Du es Dir zur Aufgabe setzen, einen Artikel pro Monat zu schreiben. Sinnvoll ist es, die Beiträge gegenlesen zu lassen um „grobe Schnitzer“ herauszufiltern und die Verständlichkeit Deiner Texte sicherzustellen und stetig zu verbessern.

Zeige Dich

„Mache ich doch schon, ich habe ja den Blog“. Diese Denke ist prinzipiell richtig. Es gibt aber auch Zielgruppen, die eher in Printmedien, z.B. Anzeigen oder Artikeln in Zeitschriften, nach Lösungen suchen. Achte hierbei auf das passende Printmedium. Das kann eine Tages- oder Wochenzeitung sein die regional erscheint. Vielleicht ist es auch eine bestimmte Branchenzeitung, die von Dir einen Fachartikel entgegennimmt. Im Aufbau von Expertise hat sich auch gezeigt, dass das Vertrauen in die Person des Coaches eine sehr große Rolle spielt. Vielleicht liegt es Dir, zu Deinem Thema einen Ausschnitt in einem kostenlosen Vortrag vorzustellen und im Nachgang noch einen Artikel zu platzieren oder in einem Blog-Artikel darüber zu berichten.

Schreibe Artikel für andere

Zurück zum Internet: Gibt es Blogs, die über Dein Thema oder ein ähnliches berichten? Frage nach, ob es Bedarf gibt an Gastartikeln. Auch hier erzeugst Du Aufmerksamkeit. Nicht, in dem Du „plump“ für Dein Angebot wirbst, sondern dadurch, dass Du kompetent über Dein Thema schreibst und dem Leser eine Lösung für sein Problem anbietest.
Weiter oben erwähnte ich bereits sinngemäß: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Solltest Du Neuling im Bereich Coach-Marketing sein gebe ich Dir noch einen brandheißen Tipp auf den Weg: Fange an!
Im dritten und letzten Teil werde ich Dir berichten, wie Du in Deinem Bereich in die „Königsklasse“ aufsteigst.
Sei gespannt! :-)

28. Juni 2016 Von Gelesen 4263 mal 0 Kommentar

Selbstfürsorge Coaches

Sieht so Dein Coaching-Alltag aus?

Stets zielführende Fragen zur richtigen Zeit, permanent den Coaching-Prozess im Griff haben, ständige Aufmerksamkeit gegenüber unseren Klienten, immer eine neue Methode aus dem Hut zaubern, Empathie auch wenn es schwer fällt und das Ganze selbstverständlich mit Wertschätzung und der uns „naturgegebenen“ Objektivität.

Dazu kommt natürlich noch der ganz normale Unternehmertag mit Akquisition, Pflege der Internetseite, Buchführung, Netzwerken, Lesen von Fachliteratur etc.

So viel Spaß und Befriedigung die Arbeit als Coach mit sich bringt, so kann es doch mitunter auch anstrengend sein, dem „selbstgewählten“ Anspruch auf Dauer stand zu halten, oder? Und: Wenn Du professionelle Arbeit abliefern möchtest, solltest Du auch professionell agieren. Das gilt auch für Dein eigenes Wohl. Deine Klienten haben es tatsächlich verdient, dass Du Dich mit wachem Geist und voller Aufmerksamkeit ihnen und ihrem Anliegen widmest.

Ich weiß nicht wie es Dir geht aber ich benötige dazu eine solide Grundkonstitution, eine positive Grundstimmung und möglichst keine belastenden Gedanken aus meinem Umfeld. Um das zu erreichen, versuche ich mir regelmäßig Auszeiten zu nehmen, in denen ich mich mit komplett anderen Themen beschäftige als mit Coaching.

Diese Auszeiten werden oftmals im „Überlebensalltag“ vergessen.

Doch was kannst Du konkret tun um den Kopf frei zu bekommen? Ich nenne Dir mal ein paar konkrete Beispiele:

-       Plane zwischen zwei Coaching-Terminen mindestens eine halbe Stunde Pause ein. So hast Du Zeit für notwendige Notizen und kannst kurz die Beine hochlegen.

-       Gehe täglich an die frische Luft; also nicht nur das Fenster öffnen ;-), sondern richtig raus zum spazieren oder joggen. Das klingt banal aber sei mal ehrlich wie oft Du das machst.

-       Übe ein Hobby aus, das mit Coaching und verwandten Themen nichts gemeinsam hat. So bleibst Du der „übrigen“ Welt zugewandt und verlierst nicht die Bodenhaftung.

-       Umgib Dich mit Menschen, die aus ganz anderen Lebensbereichen kommen, das öffnet den Horizont.

-       Trau Dich auch mal Fachzeitschriften ungelesen zu entsorgen, wenn sie Dich schon seit vier Wochen „anschauen“. Du wirst feststellen, es passiert nichts Schlimmes.

Meine aktuelle Selbstfürsorge besteht gerade darin, dass ich die „normalerweise geforderten“ 750 Wörter für einen Blogartikel außer Acht lasse um mich mit einer ehemaligen Teilnehmerin unserer Coaching-Ausbildung spontan auf einen Kaffee zu treffen, da sie gerade in Berlin ist. Das muss einfach drin sein.

Was machst Du um den Kopf zwischendurch frei zu bekommen?

24. Juni 2016 Von Gelesen 4220 mal 1 Kommentar

Zu Social-Media Kanälen wie Facebook, XING, Twitter & Co. scheiden sich die Geister. Während die einen es für unverzichtbar halten, auf möglichst vielen präsent oder gar ständig online zu sein, scheuen andere den Kontakt damit wie der Teufel das Weihwasser. In dem heutigen Artikel zeige ich Dir, wie Du Bekanntheit aufbaust und welche 3 Dinge Du dafür brauchst.

1. Setze Prioritäten

Zur Stunde gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich in sogenannten sozialen Netzwerken zu bewegen. Und es gibt eine Tendenz, dass ständig neue hinzukommen. Damit wächst auch für viele der Druck, präsent zu sein - schließlich möchte man ja nichts verpassen. Die Auswahl wird auch nicht kleiner. Doch welches macht wirklich Sinn?

Zu allererst: Entscheide Dich für eine mögliche Form des Netzwerkens. Als Faustregel kann gelten: Bist Du eher businessorientiert, ist XING die erste Wahl. Dieses ist vom Charakter her eher auf Businesskontakte ausgelegt. Das kannst Du schon alleine daran sehen, dass Menschen dort Ihre beruflichen Lebensläufe und Werdegänge aufzeigen.
Facebook ist ganz anders gestrickt: Hier geht es eher darum, persönliches zu zeigen und durch manchmal ausgefallene Ideen, Videos oder Content Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ich persönlich halte es für schwierig, auf beiden Kanälen gleichermaßen präsent zu sein. Zu allererst entscheide Dich also für eine Variante. Eine Hilfe zur Entscheidung ist Deine Zielgruppe. Frage Dich also: Ist Dein Angebot eher businessorientiert? So wärst Du im Businessmetier eindeutig besser bei XING aufgehoben, während Du bei Facebook vor allem private Leute ansprichst. Dazu beigetragen hat sicherlich auch eine „Du-Kultur“, die bereits bei der Ansprache z. B. in posts vertraulich wirkt bzw. wirken kann.

2. Erzeuge spannende Inhalte

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: Was sind denn eigentlich interessante Inhalte? Die Antwort ist ganz einfach: Dinge die andere interessieren! ;-) Und da wären wir auch schon wieder bei der Unterscheidung zwischen Business und eher Privat, sprich: XING und Facebook. Bereits durch die Ausrichtung der beiden Netzwerke gibt es ein deutliches Unterscheidungskriterium und auch die Antwort auf die Frage nach spannenden Inhalten: Spannend ist, was andere für spannend halten! Die Betonung liegt also auf „andere“. In XING sind es eher die Problemlösungen für ganz bestimmte Sachverhalte. Vielleicht hast Du eine ganz bestimmte Botschaft, die eine Aufgabe, leichter, einfacher oder schlichtweg preisgünstiger erledigen lässt? Wichtig ist hier, die Lösung für ein bestimmtes Problem zu kommunizieren oder anderen dabei zu helfen (vielleicht unentgeltlich?), ein Problem zu lösen.
Anders bei facebook: Hier wird das „Banale“ zur Maxime. Im Grunde ist facebook eine Ansammlung von Belanglosigkeiten, wenn man einmal von den Gruppen absieht. Wer hier Aufmerksamkeit erzeugen will, muss entweder außergewöhnliche Bilder zeigen (solche, die emotional betroffen machen -auch solche die abstoßend sein können), oder solche, die einfach Klamauk sind. Du siehst, das was spannend ist liegt zu einem großen Teil im Auge des Betrachters.

Spannende Inhalte kannst Du übrigens auch dadurch erzeugen, indem Du Beiträge anderer teilst. Das ermuntert wiederum auch diese, mal einen Beitrag von dir in ihr Netzwerk zu teilen. Auch dadurch erzeugst Du Reichweite und somit Aufmerksamkeit.

3. Sei beharrlich

Aufmerksamkeit in sozialen Medien erzeugst Du nicht dadurch, dass Du einmal ein posting machst. Ganz im Gegenteil: Durch kontinuierliche Inhalte machst Du Dich bekannter. Wichtig ist: Deine Inhalte sollten unbedingt zu Deinem Thema passen! Es würde also wenig Sinn machen, wenn Du als Paarcoach Inhalte erstellst oder teilst, bei denen es um Kochrezepte oder Kinderspielzeug geht. Sinnvoller wäre es, Beiträge aus Deinem Blog zu verlinken oder interessante Beiträge (auch aus anderen Blogs), die thematisch passend sind zu posten. So baust Du Dir ganz nebenbei für Dein Thema auch einen Expertenstatus auf. Und wann soll ich das alles machen?

Das ist eine gute Frage! Wie alles andere braucht die Präsenz auf sozialen Medien einfach Zeit und Einsatz. Wenn Du clever bist, sind die Aktivitäten in den sozialen Medien ein Bestandteil Deines Marketing-Mixes. Hast Du bereits einen Marketing-Plan? Super! Falls nicht: Komme am 22.11. in unser Webinar: Jetzt rühre ich die Werbetrommel. Übrigens findest Du in unserem Buch „Jetzt werde ich Coach!“ jede Menge Tipps, wie Du das Marketing findest, das zu Deinem Produkt passt. Du weißt noch nicht, welches Produkt Du eigentlich anbietest? Kein Problem! Auch dazu bietet das Buch eine Fülle von Anregungen und Arbeitsvorlagen.

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